Montag 3. Oktober 2011
Vom Hotel Vettore gehen wir erst mal in den Ort und trinken noch einen Café. Um wieder auf den Wanderweg Grande Anello dei Sibillini (GAS) zu kommen, nehmen wir nicht den selben Weg wie am Vortag (über das Rifugio Sotto Vento in Colle), sondern gehen im Ort Balzo Richtung Camping Platz. Man geht am Camping links vorbei und folgt der Strasse, die kurz danach in einen Schotterweg mündet. Es geht weiter bergauf, immer dem Weg entlang, durch lichten Wald über einen Bergrücken (Monte Frattaiolo), danach wieder leicht bergab und dann wieder ansteigend, bis man nach ca. 1,5 Stunden auf den GAS trifft (bei Colle Pisciano).
Weiter geht die Wanderung durch lichten Wald, den Monte Vettore immer wieder im Blick. Kurz vor dem Pass Forca di Presta geht man ein Stück auf der Straße (eines der ganz wenigen asphaltierten Stücke des GAS) bevor man auf das Rifugio degli Alpini G Giacomini (ANA) trifft. Dort kaufen wir ein wenig Wein für die Mittagspause - das Rifugio ist eigentlich schon geschlossen (15.06. - 15.09. geöffnet) - die Wirtsleute renovieren aber gerade. Beim Bezahlen stelle ich mit Entsetzen fest, dass mein Geldbeutel mit der Reisekasse und meinen Papieren und Karten weg ist. Was tun? Wir laufen den Weg wieder zurück bis Balzo, in der Hoffnung den Geldbeutel wieder zu finden - ohne Erfolg. Dem Rifugio Colle le Cese, in dem wir reserviert haben, sagen wir für diesen Abend wieder ab. Diesmal übernachten wir in Balzo auf dem Campingplatz (Camping Vettore), das Hotel hat bereits zu, da es im Oktober nur Wochenendes geöffnet ist. Es gibt zwar noch zwei B&B in Balzo, aber dort erreichen wir niemand. Der Campingplatz bietet mehrere Hütten ("Bungalows"), die über eine Kochnische, Bad und Heizung verfügen (40€/Hütte im Oktober, Bettwäsche und Handtücher je 4€ pro Person, sehr angenehme Übernachtungsmöglichkeit).
Wir sitzen dann noch nett auf der Terrasse und genießen die besagte Salami, den Schinken, frisches Brot und den guten Roten aus der Region Piceno (zwei Lebensmittelläden in Balzo). Abends erreicht uns dann noch die Nachricht von der Hüttenwirtin Lucia des Refugio Colle le Cese , dass mein Geldbeutel wieder aufgetaucht ist. Er wurde im Rifugio deli Alpini abgegeben und der Wirt hat ihn dann zum Refugio Colle le Cese gebracht, da er wusste, dass wir dort hin wollten. Was er nicht wusste, dass wir wieder zurück gewandert sind....also morgen noch Mal das gleiche....und täglich grüßt das Murmeltier....
Am Dienstag, 4. Oktober 2011, starten wir Etappe 2 dann zum Zweiten, mittags kaufen wir Wein im Rifugio deli Alpini, sagen ganz viele Danke (Mille Gracie) fürs Finden und wandern weiter Richtung Colle le Cese. Als wir dort ankommen, erwartet uns schon Aldo, einer der Wirte und gibt mir erst Mal meinen Geldbeutel zurück. Leider können wir nicht im Rifugio übernachten, da gerade niemand verfügbar ist, der für uns kocht und da ist - wir sind wie immer die einzigen Gäste. Aldo hat uns daher schon im Hotel Kapriol angekündigt. Die Wirtsleute des Kapriol, ein älteres Ehepaar, wohnen dort und das Hotel hat fast immer offen (nur im November geschlossen). Da wir nicht mehr wirklich lauffreudig sind, bringt uns Aldo mit dem Auto dort hin. Das Kapriol ist schon etwas in die Jahre gekommen, die Zimmer sind einfach eingerichtet, zu kalt für die Höhe und Jahreszeit und es gibt Etagenbad und WC. Insgesamt erscheint uns das Kapriol mit 48€ HP/Pers. (Getränke extra) zu teuer für das Gebotene.
Vom Hotel Vettore gehen wir erst mal in den Ort und trinken noch einen Café. Um wieder auf den Wanderweg Grande Anello dei Sibillini (GAS) zu kommen, nehmen wir nicht den selben Weg wie am Vortag (über das Rifugio Sotto Vento in Colle), sondern gehen im Ort Balzo Richtung Camping Platz. Man geht am Camping links vorbei und folgt der Strasse, die kurz danach in einen Schotterweg mündet. Es geht weiter bergauf, immer dem Weg entlang, durch lichten Wald über einen Bergrücken (Monte Frattaiolo), danach wieder leicht bergab und dann wieder ansteigend, bis man nach ca. 1,5 Stunden auf den GAS trifft (bei Colle Pisciano).
Weiter geht die Wanderung durch lichten Wald, den Monte Vettore immer wieder im Blick. Kurz vor dem Pass Forca di Presta geht man ein Stück auf der Straße (eines der ganz wenigen asphaltierten Stücke des GAS) bevor man auf das Rifugio degli Alpini G Giacomini (ANA) trifft. Dort kaufen wir ein wenig Wein für die Mittagspause - das Rifugio ist eigentlich schon geschlossen (15.06. - 15.09. geöffnet) - die Wirtsleute renovieren aber gerade. Beim Bezahlen stelle ich mit Entsetzen fest, dass mein Geldbeutel mit der Reisekasse und meinen Papieren und Karten weg ist. Was tun? Wir laufen den Weg wieder zurück bis Balzo, in der Hoffnung den Geldbeutel wieder zu finden - ohne Erfolg. Dem Rifugio Colle le Cese, in dem wir reserviert haben, sagen wir für diesen Abend wieder ab. Diesmal übernachten wir in Balzo auf dem Campingplatz (Camping Vettore), das Hotel hat bereits zu, da es im Oktober nur Wochenendes geöffnet ist. Es gibt zwar noch zwei B&B in Balzo, aber dort erreichen wir niemand. Der Campingplatz bietet mehrere Hütten ("Bungalows"), die über eine Kochnische, Bad und Heizung verfügen (40€/Hütte im Oktober, Bettwäsche und Handtücher je 4€ pro Person, sehr angenehme Übernachtungsmöglichkeit).
Wir sitzen dann noch nett auf der Terrasse und genießen die besagte Salami, den Schinken, frisches Brot und den guten Roten aus der Region Piceno (zwei Lebensmittelläden in Balzo). Abends erreicht uns dann noch die Nachricht von der Hüttenwirtin Lucia des Refugio Colle le Cese , dass mein Geldbeutel wieder aufgetaucht ist. Er wurde im Rifugio deli Alpini abgegeben und der Wirt hat ihn dann zum Refugio Colle le Cese gebracht, da er wusste, dass wir dort hin wollten. Was er nicht wusste, dass wir wieder zurück gewandert sind....also morgen noch Mal das gleiche....und täglich grüßt das Murmeltier....
Am Dienstag, 4. Oktober 2011, starten wir Etappe 2 dann zum Zweiten, mittags kaufen wir Wein im Rifugio deli Alpini, sagen ganz viele Danke (Mille Gracie) fürs Finden und wandern weiter Richtung Colle le Cese. Als wir dort ankommen, erwartet uns schon Aldo, einer der Wirte und gibt mir erst Mal meinen Geldbeutel zurück. Leider können wir nicht im Rifugio übernachten, da gerade niemand verfügbar ist, der für uns kocht und da ist - wir sind wie immer die einzigen Gäste. Aldo hat uns daher schon im Hotel Kapriol angekündigt. Die Wirtsleute des Kapriol, ein älteres Ehepaar, wohnen dort und das Hotel hat fast immer offen (nur im November geschlossen). Da wir nicht mehr wirklich lauffreudig sind, bringt uns Aldo mit dem Auto dort hin. Das Kapriol ist schon etwas in die Jahre gekommen, die Zimmer sind einfach eingerichtet, zu kalt für die Höhe und Jahreszeit und es gibt Etagenbad und WC. Insgesamt erscheint uns das Kapriol mit 48€ HP/Pers. (Getränke extra) zu teuer für das Gebotene.

